sich dem

Wesentlichen

zuwenden

 

Schule und Heim

DAS HEIM


Das Heim mit seinen Mitarbeiter_Innen bietet insgesamt 24 Kindern und Jugendlichen in drei Wohngruppen einen geschützten, überschaubaren und gestalteten Lebensraum, der sie Kontinuität, Sicherheit und verbindliche Beziehungen erfahren lässt. 

​Unsere stationäre Jugendhilfe richtet sich an Kinder- und Jugendliche ab dem ersten Schulalter bis ca. 18 Jahre, die ganzjährig eine umfassende Betreuung benötigen.

Darüber hinaus haben wir im Januar 2016 eine Jugendwohngruppe mit 6 Plätzen für unbegleitete minderjährige Ausländer eingerichtet.

 

 

 

DAS ZUSAMMENLEBEN AM GEORGENHOF

 

Ein sinnstiftender und aufbauenden Alltag hat seine Bedingungen in gegliederten Tagesstrukturen und verbindlichen Wochenabläufen. In der Kontinuität von Betreuung und der Vielfältigkeit der Freizeitgestaltung lernen die  Kinder und Jugendlichen am Georgenhof wieder Vertrauen in sich und die sie umgebende Welt zu fassen. 

Das Zusammenleben am Georgenhof ist geprägt durch unmittelbares Erleben in allen Bereichen. Es geht darum gemeinsam Fortschritte zu machen. Verbindliche Ansprechpartner_Innen und Bezugsbetreuer_Innen helfen den Kindern und Jugendlichen auf ihrem Weg.  So geht es Schritt für Schritt, z.B. durch das Üben von Alltagsverrichtungen oder durch die Förderung und Begleitung von individuellen Tätigkeiten. Dazu gehören auch  Garten- und Erntearbeiten, gemeinsame Unternehmungen, Sport- und Freizeitangebote.   Dies und ein vielfältiges medizinisch- therapeutisches Angebot fördern die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.


 

 

GRUNDLEGENDES

 

  • soviel Kontinuität wie möglich
  • verbindliche, gegliederte Tagesstruktur
  • rhythmische Abläufe im Wochenplan
  • Wiederkehrendes im Jahreslauf
  • Feste feiern 
  • sinnvolle Freizeitgestaltung
  • gemeinsam Zeit verbringen

 

 

 

VIELFALT IM GEORGENHOF
 

  • Sinnvolles tun
  • üben von Alltagsverrichtungen
  • gemeinsame Garten- und Erntearbeiten
  • Gemeinsame Unternehmungen
  • Spielen, Sport treiben, musizieren, malen,Theater spielen
  • gemeinsam Essen
  • gemeinsam Lachen
  • Förderung und Begleitung indidvidueller Aktivitäten
  • gemeinsam Fortschritte machen

 

 

 

 

 

 

 

 

Therapie am Georgenhof 

 

Allgemeine Aussagen über Erkrankungen und ihre Behandlung werden immer schwieriger. Es ist eben das Allgemeine der Krankheits- und Diagnosebegriffe, das sich über den beeinträchtigten Menschen hinwegsetzt. Mit einer Diagnosestellung wird der Betroffene nicht mehr als Mensch, sondern als z.B. Krebskranker oder als Jugendlicher mit einer Autismusspektrumsstörung angeschaut und behandelt.
Die größte Sehnsucht des Menschen ist aber, gesehen zu werden. Gesehen zu werden, wie er wirklich ist. 
    
Gerade für das Kind gesprochen bedeutet das: es sehen, wie es werden will.
Wir Erwachsene sind der Spiegel für das Zukunftsbild, das die Kinder in sich tragen. 
Dieses Bild aus der Zukunft in der Gegenwart zu schauen und es immer, stellvertretend für das Kind, gegenwärtig zu halten verleiht dem Kind seine eigentliche Wirklichkeit. 

 

„Ich bin für dich da“


Erziehen heißt, für das Kind ganz da zu sein. Das ist das Einfachste und Schwerste zugleich.
Wirklich Erziehender zu sein heißt, mich von nichts und niemanden daran hindern zu lassen, nicht nur meine Fachlichkeit, sondern  auch mich selbst ganz einzubringen.
Nur aus diesem existentiell gebildeten Verhältnis und  einer zu entwickelnden geistig-menschlichen Kompetenz findet sich die jeweils individuelle Hilfestellung und konkretisiert sich die therapeutische Maßnahme.
Damit setzt die therapeutische Maßnahme an der Unmittelbarkeit des Lebensalltags und schulischen Lernens ergänzend an. 

 

 

Medizinisch-Therapeutische Angebote

  • Sprachtherapie
  • Heilpädagogische Sprachförderung
  • Heileurythmie
  • Rhythmische Massage, Bewegungsübungen
  • Buchstabenkreis
  • Kooperation mit der Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Hausärztliche Versorgung

 

"Kaspar war bereit, sich mit seinem ganzen Ich an jemanden anzuschließen, der ihn mit einem liebevollen Blick bedachte.
Er sehnte sich inständig nach Güte und Zärtlichkeit. 

Er kannte keinen größeren Zauber im Leben, als wenn Menschen einander Gutes erwiesen."

 

Frantisek Komik, 1948, Kinder des Olymp

 

 

 

 

ELTERN

 

Elternsein ist heute mehr denn je eine Herausforderung, die sich immer weniger auf Tradition, Vorbilder und Zusammenhalt stützen kann. 
Und: Eltern sind und bleiben wichtig für das Kind.

Unsere Anstrengung gilt immer der Unterstützung der Eltern im Ergreifen ihrer pädagogischen Verantwortung und im Entdecken neuer pädagogischer Perspektiven und Wege, die schließlich zur Rückkehr des Kindes oder des Jugendlichen in die Herkunftsfamilie führen.

Wir bieten regelmäßig stattfindende Elterntage an, die Einblicke in die Arbeit des Georgenhofs mit den Kindern / Jugendlichen und Transparenz in unsere Arbeitsweise gewähren sollen. Die Eltern sollen erleben dürfen, was ihr Kind an Schwierigkeiten und Hemmnissen überwinden und was es leisten kann.

 

 

Einmal im Jahr führen wir ein Intensivwochenende in unserer Elternschule mit entsprechend qualifizierten Referenten zu grundsätzlichen pädagogischen Fragestellungen auf verschiedenen Gebieten durch.

Eine individuell anzupassende qualifizierte Elternarbeit begleitet und unterstützt die Eltern in besonderen, belastenden  Situationen.
 

Schule Arrow rightDie Schule am Georgenhof bietet den Kindern und Jugendlichen intensive und individuelle Förderung und hilft so Defizite und Lernschwächen zu überwinden. Erfahren Sie mehr über unseren pädagogischen Ansatz...
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