Projekttage 2017
am Georgenhof

Die Projekttage der Schule haben schon Tradition; einerseits. Andererseits bringen sie Unvorhergesehenes, Erstaunlichers, Bemerkenswertes und Ungewöhnliches zu Tage.

Die Wanderer erkundeten Bodenseelandschaften des Gegensatzes. Gemeinsam hatten diese so unterschiedlichen Regionen nur die beiden Anfangsbuchstaben: hinauf ging´s zum Pfänder auf über 1000m Höhe und in die Ebene des Pfrunger Rieds.

 

Wie hoch, wie weit, wie lange waren die Fragen, die sich die Drachen-und Modellbauer stellten. Bei gutem Wind konnten die aerodynamischen Wirkungen beobachtet werden: was für den Drachenflug gute Windverhältnisse sind, mag für die Flugzeuge aus Balsaholz nicht gelten. Aber beide, die Drachen und die Flieger zeigten sich in ihrem Element, hoch hinauf die einen, sanft ins Weite gleitend die anderen.

Hoch hinauf wollten auch die Kletterer; noch am Boden ging´s ums Erüben der Kletterknoten und Vertrauen war aufzubringen: in sich und in den anderen. Sich an der steilen Kletterwand nach oben zu wagen hatte jeder als Ziel vor Augen und schließlich auch selber in der Hand: mit Erfolg!

 

Wie sieht die Welt von Morgen aus?

Diese Frage wurde anschaulich mit einem Trickfilm beantwortet. Die Visionäre lernten die Stop-Motion Technik kennen und bewegten unter der Kamera einzelbildartig ihre selbst entwickelten Szenen. Mit großer Freude, Phantasie und viel Ausdauer ist der 1:24 minütige Trickfilm „Futura“ entstanden mit seinen 1000 Einzelbildern. Schauen Sie selbst!

 

 

 

 

 

Neue Mobilität

 

Der Georgenhof freut sich über seine neue Mobilität

 

Am 8.12.2017 durften wir ein ganz besonderes Vorweihnachtsgeschenk in Empfang nehmen!

 

Über 45 Firmen aus der ganzen Region haben mit ihrer Firmenwerbung und ihrem Beitrag einen neuen Citrön Jumpy, 9 Sitzer gesponsert, der ab sofort für die täglichen Fahrten und für Ferienfreizeiten eingesetzt wird.

 

 

Danke!

 

 

Es war uns eine große Freude rund 35 UnternehmerInnen im Georgenhof willkommen zu heißen, um uns für das große Engagement persönlich zu bedanken. Während der feierlichen Busübergabe wurde das Fahrzeug unter großem Applaus und mit buntem Konfetti auf den Namen CITROPS...von Citrön/PS... „getauft“. Citrops fand die mehrheitliche Zustimmung aller Schülerinnen in einem im Vorfeld durchgeführten  Namenswettbewerb neben zB Bruno, Silvershadow oder Straßenfeger.

So bunt, wie die Logos der Sponsoren auf dem neuen Bus, so vielfältig war auch der Reigen der UnterstützerInnen, die sich in diesem besonderen Projekt zusammengefunden haben. In einer Bearbeitungszeit von rund 4 Monaten war es Frau Angelika Thumser, Außendienst-Niesel Fahrzeugsponsoring, gelungen in Zusammenarbeit mit dem Georgenhof genügend Unternehmen für diesen guten Zweck zu finden.

Überraschend wurde an diesem Tag der Fahrzeugpark des Georgenhofs auch noch ergänzt durch ein Tandem von der Firma Fahrrad Joos, Radolfzell unter dem Motto: nur gemeinsam kommt man wirklich vorwärts!

 

Der Georgenhof sagt DANKE! Die Spender wünschten den Kindern und Jugendlichen: GUTE FAHRT!

wende | zeit

Zur Verabschiedung von Herrn Helmut Garimort 
als langjährigem Schulleiter und
zum Willkommen von Herrn Peter Kramer 
als neuem Schulleiter und Klassenlehrer am 19.Juli 2017

 

Ich suche nicht – ich finde.
So beginnt  ein weit bekanntes und berühmtes Zitat von Pablo Picasso, das so fasziniert und berührt, indem es so ganz anders ist, in dem Paradigmenwechsel, der sich darin ausdrückt. Im Suchen bin ich froh, wenn ich am Ende erfolgreich war, aber nicht überrascht. Im Ereignis des Findens aber liegt immer ein Zauber.
Es ist ja ein unkonventioneller, ungewohnter Ansatz, vom Finden auszugehen, wo uns doch das Suchen als Ausgangspunkt irgendwie vertrauter ist.
Im Suchen gehe ich meist von Atbekanntem aus und setze letztlich die Vergangenheit in die Zukunft fort.
Im Finden aber ziele ich  auf ein Neues, ein zuvor nicht Bekanntes, ziele ich auf etwas, das sich nicht auf altem abstützt, aber dennoch einen Zusammenhang kennt. Sonst könnte ich das Gefundene nicht als Solches bemerken.
Finden – das ist das völlig Neue!
Deshalb ist dieses Finden ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer
Ich möchte Sie, sehr verehrte liebe Gäste, Freunde, Kolleginnen und Kollegen, liebe Schüler herzlich zu unserer Feierstunde Willkommen heißen in dieser Wendezeit des Georgenhofs, die heute im Besonderen Helmut Garimort und Peter Kramer gilt.
Und, was beide verbindet und auszeichnet: sie sind Lehrer!
 
Inzwischen wurde eine Metastudie durch einen Professors der Erziehungswissenschaften, John Hattie, an der Universität in Melbourne zu den Bedingungen gelingenden Lernens durchgeführt. Diese stellt knapp auf den Punkt gebracht fest, dass es letztlich auf den Lehrer ankommt, auf den guten Lehrer!
 

Zu vernachlässigen sind, so heißt es dort, die finanzielle Ausstattung einer Schule, die Strukturen von Schule und Unterricht genauso wie die Klassengröße. Auch kann, so besagt die Studie weiter, ungenügender Lernfortschritt weder an der mangelnden Eignung der SchülerInnen und Schüler noch an fehlender Unterstützung der Elternhäuser festgemacht werden. Sie können sich denken, dass diese Aussagen für große Aufregung in der schulpolitischen Debatte geführt haben.

Die zentrale Aussage dieser Studie mündet letztlich in das radikale Fazit: Als Lehrer nichts mehr zu delegieren, weder an unkomfortable Umstände noch an schwierige Schüler, noch an scheinbar pädagogische Patentrezepte; als Lehrer muss ich mir dann in aller Konsequenz sagen:es liegt einzig an mir! Es kommt auf mich an!
Diese entschiedene Haltung, sich endgültig einer Aufgabe zu verschreiben, als Mensch und Lehrer zugleich ganz für den sich entwickeln wollenden, den werdenden Menschen dazusein, ist die bedeutsame und unhintergehbare Bedingung zur Einlösung des pädagogischen Auftrags.
Dann suche ich nicht mehr; auf der Grundlage dieser existentiellen Entscheidung, diesem: ja, ich bin für dich dafinde ich.
Und es endet dieses Zitat mit einer Vergewisserung:
dann erfahre ich die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten fort und fort.
Es wird damit alles neu.
Heute sind auf alle Fälle mindestens zwei hier, die sich diesem Wagnis verpflichtet haben, uns zur Freude!


Das ist ein wirklicher Grund zum Feiern!

 

aus dem Auftakt zur Feierstunde _ Martine Spöhrer

 

 

Tag der offenen Türen bei Sonett

Im Rahmen des Gewerbetages in Deggenhausen öffnete SONETT am 09.04.2017 von 11 bis 16 Uhr für Besucher und Besucherinnen Tür, Tore und Abteilungen. 
Bei schönstem Sonnenschein hatten die Gäste Gelegenheit lebendige Eindrücke und Einblicke in das Unternehmen zu erhalten, das seit 40 Jahren ökologische Wasch- und Reinigungsmittel in höchster Qualität produziert. 
Es fanden aussagekräftige Führungen durch das Unternehmen statt, es gab Wasserexperimente mit dem Institut für Strömungswissenschaften, Produktproben, eine Duft - Rätsel und Seifenkneten für Kinder, sowie verschiedene Filme und Vorträge. Zu einem weiteren Highlight durften wir, aus unserer großen Verbundenheit zu Sonett, mit einer extra für diesen Tag eingerichteten Außenstelle unseres Cafés am Teich beitragen.

Dass den Teich niemand vermisste, muss an dem vollwertigen Ersatz durch den wunderbar rosa blühenden Baum gelegen haben, der das Zentrum unseres Cafés bildete.

Der bezaubernde Sitzplatz im Freien lud zum Verweilen und zum Verzehr verschiedenster Köstlichkeiten in der berühmter Bio- und Georgenhofqualität ein, und selbstverständlich erfreute sich der engagierte Service unserer ausländischen Jugendlichen großer Beliebtheit.

Im Laufe des Tages wurden wir immer wieder gefragt, ob dieses Café fester Bestandteil des Unternehmens Sonett sei.

Leider mussten wir verneinen, aber mit dem tröstlichen Verweis auf unseren Stammsitz in Überlingen Bambergen, wo wir während der Schulzeiten dienstags von 15.00 – 17.00 unser Café am Teich geöffnet haben.

Am Ende dieses schönen Tages kam der Erlös aller Bewirtungsangebote als Sonettspende dem Georgenhof zu Gute! Wir danken herzlich!