Elmar Lampson Georgenhof

 

 

18.00 Buffet + Getränke

19.00 Vortrag und Übungen mit Elmar Lampson

 

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Reihe "Themen der Zeit", die wir aktuellen und uns bewegenden Fragestellungen widmen. Zum Auftakt dürfen wir Elmar Lampson im Georgenhof begrüßen. Gemeinsam mit ihm wollen wir Hören verstehen.

 

Paradoxien leben und gestalten - das Erfassen ihrer Spannungen - bildet den Ausgangspunkt des kompositorischen Schaffens von Elmar Lampson - Komponist und Präsident der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Der Paradoxie des Hörens näher zu kommen ist die Aufgabe im Umgang mit Musik. Für die Qualität des Hörens sich zu sensibilisieren ist Aufgabe in der Arbeit am Georgenhof.

 

Im Hören sind wir mit der Welt verbunden. Hören ist Bedingung für Sprache, Klang und Musikalität, im Hören geben wir dem Anderen Raum. Hören ernst zu nehmen und besser zu verstehen heißt auch, Qualitäten zu entwickeln, welche unabdingbar sind für das soziale Miteinander. Nur in der Resonanz offenbart und entwickelt sich die Welt.

 

Wir freuen uns über die besondere Gelegenheit mit Elmar Lampson den Phänomenen des Hörens nachzugehen und in kleinen Übungen die Tätigkeit des Hörens besser zu verstehen.

 

Seien Sie herzlich Willkommen am Georgenhof zum gemeinsamen Buffet und anschließendem Vortrag.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

 

Haben Sie Visionen!

 
Skizzen von Alexandra Griess und Jorel Heid
 

 

Haben Sie Visionen, Subvisionen oder gar nichts davon? 


Diese Frage stellt Götz Werner, Gründer der dm Drogeriemärkte, und zitiert gleich darauf Helmut Schmidt, der gesagt haben soll:

“Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“

 

Visionen im besten Sinne sind eine Äußerung von Vorstellungskraft, die die Zukunft nicht als fortgesetzte Vergangenheit denkt. Visionen sind nichts Beliebiges oder willkürlich Gesponnenes, sondern haben ihren Ankerpunkt in dem, was wir unternehmen wollen und was wir als Anforderung der Zeit erleben. 


Den Herausforderungen Ende 2015 haben wir entsprochen, indem wir 8 Plätze für minderjährige Geflüchtete eingerichtet haben und uns um ihre menschliche Auf- nahme, ihre Ausbildung und Lebensbegleitung kümmern. Inzwischen stellen wir fest, dass sich das Aufgabenfeld des Georgenhofs erweitert hat und wir mit ent- sprechenden Angeboten darauf antworten wollen. 
Externe SchülerInnen, die die Schule besuchen benötigen eine unterstützende und anregende Betreuung und Förderung am Nachmittag. Hierzu haben wir ein Tagesgruppenkonzept „TANDEM“ entwickelt, das gerade auch die Eltern einbeziehen will. 


Außerdem haben wir SchülerInnen, die einen erfolgreichen Schulabschluss absolviert haben und jetzt an der Schwelle zu Ausbildung und Beruf stehen. Mit unserem Angebot zur Verselbständigung möchten wir diese jungen Menschen auf dem Weg hin zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung begleiten. Für all das braucht es in Perspektive neu zu errichtende Gebäude: eine Tagesgruppe, eine Schulerweiterung, Werkstätten, Wohnraum für die Verselbständigung. 

 

 

 

 

Visionen vertragen kein zeitliches Limit, aber wir sind in Planung und erste Etap- penziele (Götz W. Werner nennt das Sub-Visionen) sind bereits bestimmt.

 

Wir wollen mit dem Bauvorhaben unseres Verselbständigungswohnens beginnen und haben uns an die Konkretisierung gewagt. So werden wir dieser Tage auch die notwendigen Schritte zur Aufstellung eines Bebauungsplanes vornehmen. 


Wieviel Realität hat eine Vision? 


Die Beantwortung dieser Frage hängt zu einem nicht unwesentlichen Teil von freien Zuwendungen - also auch von Ihnen ab! 
Wir möchten Sie herzlich bitten, sich mit Ihrer Weihnachtsspende an dieser für uns sehr großen und zugleich bedeutenden Unternehmung und Aufgabe zu beteiligen. Wirklich gerne kommen wir mit Ihnen darüber persönlich ins Gespräch in unserem 


Café am Teich, das immer dienstags, mittwochs und donnerstags
von 15.00 – 17.30 für Sie geöffnet
ist.
(außer in den Schulferien) 


Und wir bleiben dabei: 
„Es ist nicht so, dass der Einzelne nichts tun kann. Das ist eine Parole der Angst. Immer wird es auf den einzelnen Menschen ankommen, seinen Mut, seine Verständnisbereitschaft, seine Liebe und Güte.“ 
F König 


So grüßen wir bewegt von unseren Visionen in die Advents- und Weihnachtszeit und freuen uns auf Ihren Besuch im Georgenhof!

 

» Download Spendenbrief 2017

 

 

Neue Mobilität

 

Der Georgenhof freut sich über seine neue Mobilität

 

Am 8.12.2017 durften wir ein ganz besonderes Vorweihnachtsgeschenk in Empfang nehmen!

 

Über 45 Firmen aus der ganzen Region haben mit ihrer Firmenwerbung und ihrem Beitrag einen neuen Citrön Jumpy, 9 Sitzer gesponsert, der ab sofort für die täglichen Fahrten und für Ferienfreizeiten eingesetzt wird.

 

 

 

Danke!

 

 

Es war uns eine große Freude rund 35 UnternehmerInnen im Georgenhof willkommen zu heißen, um uns für das große Engagement persönlich zu bedanken. Während der feierlichen Busübergabe wurde das Fahrzeug unter großem Applaus und mit buntem Konfetti auf den Namen CITROPS...von Citrön/PS... „getauft“. Citrops fand die mehrheitliche Zustimmung aller Schülerinnen in einem im Vorfeld durchgeführten  Namenswettbewerb neben zB Bruno, Silvershadow oder Straßenfeger.

So bunt, wie die Logos der Sponsoren auf dem neuen Bus, so vielfältig war auch der Reigen der UnterstützerInnen, die sich in diesem besonderen Projekt zusammengefunden haben. In einer Bearbeitungszeit von rund 4 Monaten war es Frau Angelika Thumser, Außendienst-Niesel Fahrzeugsponsoring, gelungen in Zusammenarbeit mit dem Georgenhof genügend Unternehmen für diesen guten Zweck zu finden.

Überraschend wurde an diesem Tag der Fahrzeugpark des Georgenhofs auch noch ergänzt durch ein Tandem von der Firma Fahrrad Joos, Radolfzell unter dem Motto: nur gemeinsam kommt man wirklich vorwärts!

 

Der Georgenhof sagt DANKE! Die Spender wünschten den Kindern und Jugendlichen: GUTE FAHRT!

 

Projekttage am Georgenhof 

Die Projekttage der Schule haben schon Tradition; einerseits. Andererseits bringen sie  Unvorhergesehenes, Erstaunlichers, Bemerkenswertes und Ungewöhnliches zu Tage.

Die Wanderer erkundeten Bodenseelandschaften des Gegensatzes. Gemeinsam hatten diese so unterschiedlichen Regionen nur die beiden Anfangsbuchstaben: hinauf ging´s zum Pfänder auf über 1000m Höhe und in die Ebene des Pfrunger Rieds.

Wie hoch?, wie weit?, wie lange?, das waren die Fragen, die sich die Drachen-und Modellbauer stellten. Bei gutem Wind konnten die aerodynamischen Wirkungen beobachtet werden: was für den Drachenflug gute Windverhältnisse sind, mag für die Flugzeuge aus Balsaholz nicht gelten. Aber beide, die Drachen und die Flieger zeigten sich in ihrem Element, hoch hinauf die einen, sanft ins Weite gleitend die anderen.

Hoch hinauf wollten auch die Kletterer; noch am Boden ging´s ums Erüben der Kletterknoten und Vertrauen war aufzubringen: in sich und in den anderen. Sich an der steilen Kletterwand nach oben zu wagen hatte jeder als Ziel vor Augen und schließlich auch selber in der Hand: mit Erfolg!

Wie sieht die Welt von Morgen aus? 
Diese Frage wurde anschaulich mit einem Trickfilm beantwortet. Die Visionäre lernten die Stop-Motion Technik kennen und bewegten unter der Kamera einzelbildartig ihre selbst entwickelten Szenen. Mit großer Freude, Phantasie und viel Ausdauer ist der 1:24 minütige Trickfilm „Futura“ entstanden mit seinen 1000 Einzelbildern.

Schauen Sie!

Zur Verabschiedung von Herrn Helmut Garimort
als langjährigem Schulleiter und
zum Willkommen von Herrn Peter Kramer
als neuem Schulleiter und Klassenlehrer am 19.Juli 2017

 

Ich suche nicht – ich finde.
So beginnt  ein weit bekanntes und berühmtes Zitat von Pablo Picasso, das so fasziniert und berührt, indem es so ganz anders ist, in dem Paradigmenwechsel, der sich darin ausdrückt. Im Suchen bin ich froh, wenn ich am Ende erfolgreich war, aber nicht überrascht. Im Ereignis des Findens aber liegt immer ein Zauber.
Es ist ja ein unkonventioneller, ungewohnter Ansatz, vom Finden auszugehen, wo uns doch das Suchen als Ausgangspunkt irgendwie vertrauter ist.
Im Suchen gehe ich meist von Atbekanntem aus und setze letztlich die Vergangenheit in die Zukunft fort.
Im Finden aber ziele ich  auf ein Neues, ein zuvor nicht Bekanntes, ziele ich auf etwas, das sich nicht auf altem abstützt, aber dennoch einen Zusammenhang kennt. Sonst könnte ich das Gefundene nicht als Solches bemerken.
Finden – das ist das völlig Neue!
Deshalb ist dieses Finden ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer
Ich möchte Sie, sehr verehrte liebe Gäste, Freunde, Kolleginnen und Kollegen, liebe Schüler herzlich zu unserer Feierstunde Willkommen heißen in dieser Wendezeit des Georgenhofs, die heute im Besonderen Helmut Garimort und Peter Kramer gilt.
Und, was beide verbindet und auszeichnet: sie sind Lehrer!
 
Inzwischen wurde eine Metastudie durch einen Professors der Erziehungswissenschaften, John Hattie, an der Universität in Melbourne zu den Bedingungen gelingenden Lernens durchgeführt. Diese stellt knapp auf den Punkt gebracht fest, dass es letztlich auf den Lehrer ankommt, auf den guten Lehrer!
 

Zu vernachlässigen sind, so heißt es dort, die finanzielle Ausstattung einer Schule, die Strukturen von Schule und Unterricht genauso wie die Klassengröße. Auch kann, so besagt die Studie weiter, ungenügender Lernfortschritt weder an der mangelnden Eignung der SchülerInnen und Schüler noch an fehlender Unterstützung der Elternhäuser festgemacht werden. Sie können sich denken, dass diese Aussagen für große Aufregung in der schulpolitischen Debatte geführt haben.

Die zentrale Aussage dieser Studie mündet letztlich in das radikale Fazit: Als Lehrer nichts mehr zu delegieren, weder an unkomfortable Umstände noch an schwierige Schüler, noch an scheinbar pädagogische Patentrezepte; als Lehrer muss ich mir dann in aller Konsequenz sagen:es liegt einzig an mir! Es kommt auf mich an!
Diese entschiedene Haltung, sich endgültig einer Aufgabe zu verschreiben, als Mensch und Lehrer zugleich ganz für den sich entwickeln wollenden, den werdenden Menschen dazusein, ist die bedeutsame und unhintergehbare Bedingung zur Einlösung des pädagogischen Auftrags.
Dann suche ich nicht mehr; auf der Grundlage dieser existentiellen Entscheidung, diesem: ja, ich bin für dich dafinde ich.
Und es endet dieses Zitat mit einer Vergewisserung:
dann erfahre ich die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten fort und fort.
Es wird damit alles neu.
Heute sind auf alle Fälle mindestens zwei hier, die sich diesem Wagnis verpflichtet haben, uns zur Freude!


Das ist ein wirklicher Grund zum Feiern!

 

aus dem Auftakt zur Feierstunde _ Martine Spöhrer

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag der offenen Türen bei Sonett

Im Rahmen des Gewerbetages in Deggenhausen öffnete SONETT am 09.04.2017 von 11 bis 16 Uhr für Besucher und Besucherinnen Tür, Tore und Abteilungen. 
Bei schönstem Sonnenschein hatten die Gäste Gelegenheit lebendige Eindrücke und Einblicke in das Unternehmen zu erhalten, das seit 40 Jahren ökologische Wasch- und Reinigungsmittel in höchster Qualität produziert. 
Es fanden aussagekräftige Führungen durch das Unternehmen statt, es gab Wasserexperimente mit dem Institut für Strömungswissenschaften, Produktproben, eine Duft - Rätsel und Seifenkneten für Kinder, sowie verschiedene Filme und Vorträge. Zu einem weiteren Highlight durften wir, aus unserer großen Verbundenheit zu Sonett, mit einer extra für diesen Tag eingerichteten Außenstelle unseres Cafés am Teich beitragen.

Dass den Teich niemand vermisste, muss an dem vollwertigen Ersatz durch den wunderbar rosa blühenden Baum gelegen haben, der das Zentrum unseres Cafés bildete.
Der bezaubernde Sitzplatz im Freien lud zum Verweilen und zum Verzehr verschiedenster Köstlichkeiten in der berühmter Bio- und Georgenhofqualität ein, und selbstverständlich erfreute sich der engagierte Service unserer ausländischen Jugendlichen großer Beliebtheit. 
Im Laufe des Tages wurden wir immer wieder gefragt, ob dieses Café fester Bestandteil des Unternehmens Sonett sei.
Leider mussten wir verneinen, aber mit dem tröstlichen Verweis auf unseren Stammsitz in Überlingen Bambergen, wo wir während der Schulzeiten dienstags von 15.00 – 17.00 unser Café am Teich geöffnet haben.

Am Ende dieses schönen Tages kam der Erlös aller Bewirtungsangebote  als Sonettspende dem Georgenhof zu Gute! Wir danken herzlich!